Der Antrag


Es begann mit unserem Urlaub in der Bretagne im Juni 2001. Mit einem befreundeten Pärchen (Petra & Carsten Schubert) mieteten wir ein kleines Häuschen in einer kleinen französischen Hauptstadt namens Paimpol. 2 Wochen konnten wir frische Croissants, café au lait, crèpes, Käse, den Atlantischen Ozean und schönes Wetter genießen. Rebecca versuchte auch ein bisschen Französisch zu lernen, was ihr bislang auch ganz gut gelang - insofern es sich auf fermé und chantilly beschränkt! 

Kurzausflüge zu einsamen Buchten, verborgenen Örtchen und Touristenanzugspunkten wie Le Mont St. Michelle oder das Ende der Welt (Pointe du Raz) prägten unseren Tagesablauf. Am 21. Juni standen wir in unserem zum Haus gehörenden Hof und als ob ich Hunger hätte und etwas zum essen wollte machte ich (Patrick) Ihr (Rebecca) einen Heiratsantrag. Völlig überrascht wusste Rebecca in dem Moment nichts anderes zu antworten als - JA!

An diesem Abend sind wir dann zur Feier des Tages allein in einer Crèperie essen gegangen und beendeten diesen besonderen Tag mit Weiswein, Crèpes und Chantilly.

Eine Woche nach unserer Heimkehr fuhren wir wieder nach Frankreich, diesmal nur ca. 3 Stunden von Köln entfernt nach Metz. Metz ist eine wunderschöne Stadt mit einer atemberaubenden, aus Sandstein gebauten Kathedrale. In einem kleinen Juwelierladen kauften wir dann gemeinsam den Verlobungsring. Der schlichte, eher eckiger Goldband wird durcheine Reihe von 9 kleinen Diamanten geziert. Wir waren morgens sehr früh losgefahren und kamen genau zur Frühstücks Zeit in Metz an. Bei schönstem Sonnenschein saßen wir mitten in Metz und frühstücken wir die Franzosen ein petit déjèuner! Nachdem wir den Ring gefunden und schließlich auch gekauft hatten, sahen wir uns noch die Stadt an und natürlich auch die Kathedrale. Als wir so durch die Gassen schlenderten beschlossen wir in Metz alle Hochzeitsutensilien zu besorgen.